Geschrieben von Philipp - 1. Juni 2011
Wie jedes Jahr finden auch dieses Jahr wieder die Senatswahlen statt. Dieses Jahr haben sich eine Vielzahl an Hochschulpolitischen Listen wieder zur “Demokratisch Linken Liste” zusammen getan und eine Einheitsliste für die Senatswahlen gestellt. Dort sind wir auch vertreten. Dazu gehören Philipp Wilhelm auf Listenplatz 3 und Manuel Doebel auf Listenplatz 9
Jetzt bleibt noch die Frage: Warum sollten die Piraten in den Senat?
Dazu haben wir ein persönliches Statement von Philipp Wilhelm:
Der Senat ist das höchste Entscheidungsgremium an der Uni Münster, wenn man vom Hochschulrat absieht, der in meinen Augen aber keinerlei demokratische Legitimation hat.
Ein Pirat ist Demokrat. Wo also ist er besser angesiedelt als in einem demokratischen Gremium? Im Senat kann man sehr viel erreichen. Dazu muss man allerdings auch überzeugen können und ich glaube, dass Piraten so etwas können. Wir treten grundsätzlich mit der Meinung der Mehrheit an. Das bedeutet, dass unsere persönliche Meinung auch nur eine Meinung von vielen ist, die in die Findung einer Position einfließt. Man lässt sich immer gerne von guten Argumenten überzeugen. Für mich ist ein unschlagbares Argument auch, wenn eine Mehrheit von Personen für etwas ist. Dann sollte ich mir die Zeit nehmen mich mit dieser Meinung zu beschäftigen und zu verstehen.
Ein großer Punkt, den ich dauerhaft einbringen möchte, ist die Information der Studis. Kaum einer bekommt etwas aus dem Senat mit, soll aber einmal im Jahr einen studentischen Senator wählen. Da passt was nicht! Ich sehe es als Pflicht eines Senators die Basis mit Informationen über aktuelle Geschehnisse zu informieren. Dazu zählt auch mehr als die Information des Studierendenparlaments. Ich möchte als Senator einen öffentlichen Termin einrichten, wo ich zum Beispiel in der Mensa sitze und Leute informiere die sich informieren wollen und Fragen beantworte, wenn es Fragen geben sollte.
Ebenfalls ist ein Punkt, der mir zu Ohren gekommen ist, die Umbenennung der Universität Münster.
“Westfälische Wilhelms Universität” scheint nicht mehr so gewünscht zu sein, wie es mal der Fall war. Ich persönlich sehe damit zwar kein Problem, allerdings scheint hier eine Vielzahl an Studis diesen Namen nicht mehr zu wünschen. Im AStA der Uni wird aktuell über den Namen “Westfälische Friedens Universität” gesprochen. Diese Idee finde ich generell nicht schlecht, da sie einen deutlicheren Ortsbezug zu Münster hat als eine historische Person und so politische Diskussionen über die Politik einer historischen Person vermieden werden kann.
Um es also kurz zu machen, warum ein Pirat in den Senat sollte: demokratisch, unabhängig, basisbezogen und realistisch
Die Senatswahlen finden noch bis zum 22.06.2011 statt. Die Wahlbriefe müssten euch schon per Post zugegangen sein.
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